PICO – Die Brücke zwischen HKL- und Industriestellantrieb

Aris Stellantriebe liefert mit dem “PICO” einen Antrieb, der mit außergewöhnlicher Flexibilität aufwartet. Auf Basis eines Stellantriebes für die Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik bietet dieser viele Merkmale, die im industriellen Bereich gefordert werden.

Das Unternehmen aus Troisdorf (Nordrhein-Westfalen) ist spezialisiert auf elektrische und pneumatische Stellantriebe. Sämtliche Produktserien von Aris befinden sich in einem stetigen Evolutionsprozess, aus dem teilweise Weiterentwicklungen, aber auch vollständig neue Serien hervorgehen. Die Verbesserungen liegen dabei oft im Detail, machen in der Summe allerdings einen enormen Unterschied. Aus dem Bestreben heraus, langlebige, praktische Lösungen zu entwickeln, ging mit dem PICO eine Antriebsserie hervor, welche dem Anwender preislich attraktive Geräte ohne qualitative Einbußen gegenüber industriellen High-End-Antrieben offeriert. Der PICO ist insbesondere für OEM-Kunden interessant, da das entwickelte Baukastensystem individuelle Ausstattungen erlaubt. Die Produktionslinie des PICO ist für stückzahlstarke Serien ausgelegt, sodass der wirtschaftliche Vorteil dann besonders signifikant wird.

Der PICO verspricht mit seinem ultraschallverschweißten Gehäuse eine geringe Anfälligkeit gegenüber Verschmutzungen und wird standardmäßig in der Schutzart IP 65 geliefert. Die kompakte Bauform erleichtert die Unterbringung auch in knapp bemessenen Anlagen-Layouts. Optionale Schalter und Potentiometer werden beispielsweise nicht als Zusatzgehäuse mit separatem Kabelanschluss angebracht, sondern wie im industriellen Bereich üblich im geschütztem Gehäuse platzsparend installiert. Die Einstellung erfolgt bequem von außen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit einer integrierten Federrückstellung. Der Antrieb kann zur Direktmontage auf einer Vielzahl von Drosselklappen sowie Kugel- und Mischhähnen verwendet werden. Anders als bei preislich vergleichbaren Produkten steht hier ein hauseigenes Zubehör- Programm zur Verfügung, welches eine den industriellen Anforderungen entsprechende Auswahl bietet. Vom Distanzmontageset über Formschluss-Einsätze bis hin zu Klemmadaptern stehen dem Kunden mit den modularen Erweiterungen viele Möglichkeiten offen.

Leistung nach Bedarf

Die Firma Aris Stellantriebe hat ihr Portfolio sinnvoll ergänzt und bietet mit Antrieben bis 500Nm und dem neuesten Zugang der Produktfamilie, dem PICO, sowohl im oberen als auch unteren Spektrum der Leistung passende Lösungen. Ab Lager stehen nach Markteinführung auf Kugelhahn- und Klappenanwendungen abgestimmte Varianten des PICO bereit; individualisierte Varianten sind dann für OEM-Kunden realisierbar.

ARIS nano wird “big”

Die ARIS Stellantriebe GmbH aus Troisdorf hat innerhalb der vergangenen 5 Jahre ihr Programm der elektrischen Stellantriebe komplett modernisiert. Neben dem voll elektronischen Präzisionsantrieb Tensor wurde mit der Baureihe nano ein klassischer, mit Synchronmotor und Schaltnockenwelle aufgebauter Stellantrieb in zeitgemäßer Technik und modernem Gewand geschaffen.

Der bisher bis zu einem maximalen Drehmoment von 180 Nm gebaute nano wird zur Valve World 2018 durch eine XL-Baureihe mit 500 Nm erweitert.
Alle Optionsbauteile und Platinen der nano Baureihen sind ebenfalls für den nano XL verfügbar und können zu einhundert Prozent verwendet werden.

Als besonderes Highlight ist auch beim nano XL die Schaltnockenwelle direkt mit der Antriebswelle verbunden, sodass Schaltnocken und Potentiometer spielfrei arbeiten. Die Genauigkeit wird somit deutlich erhöht. Die Einstellung und Handhabung ist von der Baugröße S bis zur Baugröße XL nun durchgängig identisch.

Tensor nun auch ohne permanente Spannungsversorgung

Für den vollelektronisch geregelten Stellantrieb Tensor aus dem Hause ARIS steht nun ein „Replacementmodul“ zur Verfügung. Durch dieses wird der Betrieb ohne permanente Versorgungsspannung ermöglicht.

Nach Markteinführung des Tensors im Jahr 2015 erhöhten sich die produzierten Stückzahlen rasant. Immer mehr Kunden der ARIS Stellantriebe GmbH sind von der einfachen Einstellung mittels Tastatur und Anzeige, der verschleißfreien und präzisen Regelung und dem verbauten Präzisionsgetriebe überzeugt. Gepaart mit einem flexibel einstellbaren Stellbereich sowie dem Multispannungsnetzteil konnten viele ARIS-Kunden die Vielfalt der verwendeten Stellantriebstypen reduzieren und ihre Logistikkosten deutlich senken.

Im Gegensatz zur Installation in Neuanlagen war der Austausch klassischer Stellantriebe aufgrund der permanent benötigten Spannungsversorgung des Tensors mit einem gewissen Aufwand verbunden. Auf vielfachen Kundenwunsch hat die ARIS Stellantriebe GmbH daher das Replacementmodul entwickelt, welches die zum Betrieb erforderliche Versorgungsspannung aus den Ansteuersignalen „Rechtslauf“ bzw. „Linkslauf“ generiert. In Verbindung mit dem Einsatz eines speziell für den Tensor entwickelten Netzteils mit extrem kurzen Hochlaufzeiten, ist der Tensor nun mit dem Modul, das wie alle Optionsmodule auf die Basisplatine gesteckt wird, auch ohne permanente Versorgungsspannung einsetzbar. Klassische Stellantriebe können nun im 3-Punkt- Schritt-Betrieb ersetzt werden.

Kurzfristig lieferbar: der Tensor mit digitalem Display!

Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück, das mit der DIAM 2017 in die Endphase eingetreten ist. 2017 war wie die beiden Vorjahre von der ARIS-Innovationsoffensive geprägt, aus der eine Vielzahl zukunftsgerichteter und kundenorientierter Produkte entstanden sind.

Sowohl die vielen interessanten Gespräche auf der DIAM, für die wir uns bei Ihnen herzlich bedanken, als auch die stetig wachsenden Absatzzahlen bestätigen uns, dass die neuen ARIS-Produkte die Anforderungen und Wünsche des Marktes treffen. Nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ werden wir die Innovationsoffensive in 2018 fortführen und Ihnen auch im nächsten Jahr neue und zukunftssichere Produkte vorstellen. Ohne zu viel zu verraten, stehen die Schwerpunkte Bedienung, Leistungsklassen und Anwendungsbereiche im Fokus.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse und Vertrauen in 2017, denn nur durch Ihren Einsatz unserer Produkte sind wir in der Lage, Ihre zukünftigen Wünsche und Anforderungen in neue Produkte einzubringen.

Ventaris

VENTARIS – Die Präzisionshubeinheit zur Ventilverstellung

Der vollelektronisch gesteuerte Präzisionsantrieb „Tensor“ und der klassische, dennoch zeitgemäße Dreh- und Schwenkantrieb „Nano+“ haben sich am Markt bestens bewährt und erfreuen sich einer starken und stetig wachsenden Nachfrage. Beide Stellantriebe werden seit 2015 auch als Antriebsköpfe des „Linearis“ eingesetzt und bieten Ihnen auf der wartungsfreien, dauerhaft präzisen Lineareinheit die gleichen Vorteile wie unsere Dreh- und Schwenkantriebe.

Was liegt da näher, als die bewährten und von den Kunden geschätzten Vorteile auch auf eine speziell für Ventile abgestimmte Ventileinheit zu übertragen? Der so geschaffene „Ventaris” bietet Ihnen eine wartungsfreie und präzise Ventileinheit mit den Vorteilen der frei wählbaren Antriebsköpfe. Lernen Sie den „Ventaris” bei uns auf der DIAM 2017 in Bochum kennen!

Innovative Elektronik verdrängt klassische Mechanik

Pressebericht: Innovative Elektronik verdrängt klassische Mechanik

Auch bei elektrischen Stellantrieben zeigt sich immer deutlicher der aktuelle Trend, aufwendige mechanische Funktionen durch Mikroelektronik abzubilden und zu ersetzen.

Mit den neuen Baureihen „Flexor“ und „Tensor“ erweitert ARIS Stellantriebe GmbH im Zuge einer Erneuerung des kompletten Produktportfolios in 2014 die klassischen Baureihen „nano“ und „Classic Line“ und bietet damit eine innovative Generation elektronisch geregelter Stellantriebe an. Dieser Artikel erläutert die Funktionsweise und stellt die Vorzüge dieser neuen Baureihen dar.

Die Baureihe „Flexor“ basiert auf einem herkömmlichen Stirnradgetriebe in Kombination mit einem klassischen Synchronmotor. Der Synchronmotor punktet bauartbedingt mit hohem Selbsthaltemoment und lastunabhängiger, konstanter Drehzahl, die mit der Frequenz des Stromnetzes „synchron“ läuft. Diese Eigenschaft hat dem Motor seinen Namen gegeben und ist der Grund dafür, dass klassische Stellantriebe in der Regel auf Synchronmotore als Antrieb setzen. Damit endet allerdings die Gemeinsamkeit mit der Baureihe „Flexor“. Beim „Flexor“ wurde das komplette mechanische Abschaltsystem durch eine verschleißfreie und berührungslose Positionserfassung ersetzt, die auf dem Halleffekt basiert. Diese Sensortechnik wurde bereits vor Jahren für den Einsatz in der Automobiltechnik entwickelt und hat sich durch extreme Robustheit, weiten Temperaturbereich und hohe Zuverlässigkeit bewährt.

Im Stellantrieb wird auf der Abtriebswelle ein Magnet montiert, der sich unter einer Elektronikplatine dreht. Sie ist das Herzstück des Stellantriebes und besitzt exakt über dem Magneten eine Sensoreinheit als integrierte Schaltung mit mehreren Hallsensoren und einer Auswerteelektronik. Damit wird die Position des Magneten präzise und ohne mechanische Verbindung berührungslos erfasst und steht anschließend als absolutes Positionssignal mit 12 Bit Auflösung zur Verfügung. 12 Bit sind 4096 Schritte und bedeuten bei 360° eine Systemauflösung von 0,1°. Dies liegt weit über der möglichen Auflösung mechanischer Sensorik. Durch die Auswertung der Winkelstellung des Magneten wird sichergestellt, dass auch nach einem Spannungsausfall, nach einem Verstellen des Antriebs im spannungslosen Zustand oder einer Handbetätigung trotzdem die richtige Position eindeutig erkannt wird. Selbstverständlich sind mit diesem System auch Multiturn-Anwendungen problemlos realisierbar. Gerade hier glänzt das System mit der hohen Auflösung, die unabhängig vom Stellbereich konstant hoch bleibt. Bisher musste der Anwender beim klassischen Stellantrieb für unterschiedliche Stellwege entsprechend viele Stellantriebe mit unterschiedlich untersetztem Abschaltsystem vorhalten, jetzt deckt das elektronische System alle Regelmöglichkeiten mit einer Variante komfortabel ab. Mit der berührungslosen Positionserfassung wird das System praktisch verschleißfrei und gewährleistet konstante Präzision über die gesamte Lebensdauer. Probleme und Langzeitdrifteffekte, die von Umschalthysteresen bei Potentiometern und Schaltpunkthysteresen bei Mikroschaltern verursacht werden, gehören damit ebenso der Vergangenheit an. In der Summe ergibt sich für den Anwender eine spürbar höhere Regelgenauigkeit des Gesamtantriebes, die außerdem über die Lebensdauer des Antriebs praktisch konstant bleibt. Aufgrund immer knapper werdenden Ressourcen und der hieraus resultierenden permanent steigenden Energiekosten fordert der Anlagen- und Maschinenbau immer exaktere Regelungen. Dafür sind die neuen elektronischen Positioniersysteme die passende Antwort.

Der klassische Stellantrieb, basierend auf Nockenschaltwerken und Mikroschaltern, stößt hier ganz deutlich an seine Grenzen. Neben der exakten Regelung bietet das elektronische Positioniersystem auch eine deutlich einfachere und schnellere Inbetriebnahme. Mussten beim klassischen Stellantrieb die Endlagen per Schaltnocken eingestellt und justiert werden, erfolgt dies beim „Flexor“ schnell und einfach per Programmierung über Taster. Ebenfalls verschleißfrei und langzeitkonstant.

Mit der Programmierung der optionalen Zwischenschalter werden die Vorteile der elektronischen Positionserfassung noch deutlicher, weil beim klassischen Stellantrieb unterschiedliche Schaltwinkel auch unterschiedliche Schaltnockenformen erfordern. Die elektronische Variante ermöglicht per Tastendruck eine separate Festlegung von Einschalt- und Ausschaltpunkt. Damit bestimmt der Anwender vor Ort bei der Inbetriebnahme den optimalen Schaltwinkel und ist nicht mehr gezwungen, im Vorfeld zwischen unterschiedlichen Nockenformen zu unterscheiden. Damit auch im spannungslosen Zustand des Stellantriebes die Zwischenschalterstellungen unverändert ausgegeben werden, sind alle optionalen Schaltausgänge mit bistabilen Relais ausgestattet.

Jeder Stellantrieb ist bereits in der Basisversion mit Programmiertasten ausgestattet. Darüber kann der Antrieb selbstverständlich auch manuell verfahren werden.

Optional steht ein elektronisches Potentiometer zur Verfügung, mit dem das Istwert-Potentiometer klassischer Stellantriebe nachgebildet wird. Dieses elektronische Potentiometer gibt eine vom Anwender angelegte Spannung bis max. 10V DC im Verhältnis der aktuellen Position wieder aus. Sind die Endlagen des Stellantriebes einmal programmiert, ist auch das Potentiometer automatisch auf diesen Bereich justiert. Damit wird erreicht, dass dieses Signal immer exakt den eingestellten Stellbereich zu 100% abbildet. Der Anwender ist jetzt völlig unabhängig von unterschiedlichen Auflösungen mechanischer Potentiometer, die den benötigten Stellbereich nie exakt abgebildet haben. Auch das elektronische Potentiometer arbeitet berührungslos und verschleißfrei. Mit dem Wegfall des spielbehafteten Untersetzungsgetriebes für mechanische Potentiometer erhöht sich die Genauigkeit des Potentiometersignals signifikant und übertrifft das klassischer Systeme bei Weitem.

Ein weiteres Highlight der neuen Baureihen ist die Systemschnittstelle, die in Verbindung mit der optional angebotenen Software eine Diagnose, Parametrierung und Inbetriebnahme komfortabel via PC, Tablet oder Smartphone möglich macht. Antriebe lassen sich so einfach prüfen oder vorkonfigurieren. Sind in einer Anlage mehrere Antreibe mit gleicher Einstellung verbaut, kann diese bequem und schnell auf alle Antriebe übertragen werden.

Mit der Baureihe „Flexor“ steht den ARIS Kunden ein Antriebssystem zur Verfügung, dass aufgrund der verwendeten Motortechnik auch im spannungslosen Zustand ein hohes Haltemoment bietet. Zusätzlich bieten die neuen Antriebe eine erhebliche Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme. Mit dem neuen Regelsytem wird eine Regel- bzw. Positioniergenauigkeit erreicht, die es ermöglicht die immer weiter ansteigenden Anforderunen in Effizienz zu erfüllen, die aufgrund der spürbaren Verknappung von Ressourcen entstehen.

Auch die Baureihe „Tensor“ verfügt über alle Innovationen des „Flexor“, die in diesem Artikel bereits beschrieben wurden. Hier wurde der Generationswechsel konsequent fortgeschrieben. So wurde das klassische Stirnradgetriebe durch ein spielarmes Präzisionsgetriebe mit einer Positioniergenauigkeit von 0,1 ° ersetzt. Der klassische Synchronmotor hat einem elektronisch kommutierten und bürstenlosen Gleichstrommotor Platz gemacht. Welche Philosophie dahintersteht, erläutert das folgende Kapitel.

Elektronisch kommutierter und bürstenloser Gleichstrommotor, kurz BLDC-Motor genannt und als solcher auch bekannt, klingt zunächst kompliziert. Er ist dem Synchronmotor ähnlich, weil sich beide vom Funktionsprinzip her nicht großartig unterscheiden. Während beim Synchronmotor die Netzspannung und Frequenz für Drehzahl und Leistung bestimmend sind, nimmt beim BLDC-Motor eine Elektronik diese Funktion wahr. Daraus ergeben sich grosse Vorteile, weil jetzt mit der Änderung der Frequenz die Drehzahl des Motors in weiten Bereichen stellbar wird. Über die Variation der Spannung kann jetzt das Drehmoment verändert und gesteuert werden. Somit werden Drehmoment und Drehzahl exakt regelbar. Damit erschließt sich dem Anwender eine Vielzahl von Vorteilen.

Mit der permanenten Drehmomentüberwachung werden Stellantrieb und Armatur zuverlässig vor Überlastung geschützt. Über einen Störmeldeausgang kann einfach und kostengünstig eine elektronische Drehmomentabschaltung realisiert werden. In sicherheitsrelevanten Anlagen wird häufig gefordert, dass Armaturen beim Abschalten der Anlage oder im Störfall sehr schnell öffnen oder schließen. Abgesehen davon, dass ein klassischer Antrieb nur eine Geschwindigkeit bietet, wäre die „Störfallgeschwindigkeit“ viel zu hoch für den Normalbetrieb oder eine vernünftige Regelung und das Drehmoment zu gering. Somit werden oft zwei Armaturen für Schnellschließ- und Regelfunktion erforderlich. Nicht mehr beim „Tensor“, er läßt sich optional mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten betreiben. Somit kann die gleiche Armatur schnell öffnen oder schließen, während sie im Regelbetrieb mit geringer Geschwindigkeit und präzise gefahren wird. Über einen optionalen analogen oder digitalen Geschwindigkeitseingang kann der „Tensor“ in seiner Stellzeit stufenlos geregelt werden und deckt optimal reine Stellungsregelung oder z. B. auch eine PID- Charakteristik ab.

Während klassische Stellantriebe und der „Flexor“ in der richtigen Netzspannung bestellt werden müssen, weil der Synchronmotor nur dann korrekt arbeitet, hat man das Problem beim „Tensor“ nicht mehr. Dis bisherige Typenvielzahl reduziert sich beim „Tensor“ deutlich auf 2 Varianten, weil ein Schaltnetzteil neben besserem Wirkungsgrad auch einen Weitspannungseingang bietet. Mit 90 bis 254V AC und 50 bis 60 Hz ist der Anwender weltweit gut aufgestellt. Die zweite Variante deckt mit 24V AC/DC den Niederspannungsbereich ab. Zusätzlich sind optionale Sonderspannungen möglich.

BLDC-Motoren besitzen entsprechend ihrer Polzahl Hallsensoren, mit denen die Elektronik die Strangströme des Motors steuert und die elektronische Kommutierung realisiert. Zusätzlich überwacht die Motorsteuerung den Strangstrom selbst. Durch die permanente Überwachung dieser Sensoren, des Hallsensor aus der Positionserfassung und der Motorströme wird die Funktionssicherheit spürbar erhöht. Fehlfunktionen wie eine Bewegung in die falsche Richtung, eine falsche Geschwindigkeit oder eine Überlastung werden sofort erkannt und führen zum Abschalten des Antriebs. Da der Motor über eine definierte Signalfolge angesteuert wird, ist auch hier eine ungewollte oder gar unkontrollierte Bewegung ausgeschlossen. Damit gehören typische Fehler eines klassischen Stellantriebes wie z. B. Überfahren der Endlagenschalter, falsche Drehrichtung aufgrund von defekten Motorkondensatoren oder defekten Schaltern beim „Tensor“ der Vergangenheit an.

Da sowohl „Flexor“ als auch „Tensor“ bereits über eine Elektronik mit Mikrocontroller verfügen, lassen sich Optionen wie Diagnose-, Programmier- und Feldbus-Schnittstellen oder Regelfunktionen wesentlich einfacher und preisgünstiger realisieren. Mit der elektronischen Abbildung vieler bisher mechanischer Funktionen ergeben sich Steigerungen der Leistung und Performance bei gleichzeitiger Kostenersparnis und Reduzierung der Typenvielfalt. So wird es möglich, mit den Baureihen „Tensor“ und „Flexor“ trotz aufwendiger Elektronik in der bekannten Preisstruktur über eine deutlich gesteigerte Sicherheit, höhere Genauigkeit und einfachere Bedienung einen spürbaren Mehrwert und Wettbewerbsvorteil zu bieten.

Den ARIS Kunden steht mit der Baureihe „Tensor“ ein Antriebssystem zur Verfügung, dass bedingt durch das Präzisionsgetriebe die Genauigkeit der Regelung auf die Armatur bringt. Die Möglichkeit der Drehzahlregelung verint die Funktion mehrerer Antriebe in einem Gerät und senkt somit die Investitionskosten. Das Multispannungsnetzteil in Verbindung mit dem Stellbereich von wenigen Grad bis auf mehrere Undrehungen reduziert Lagerhaltungskosten und reduziert deutlich den Artikelstamm. Fehler durch falsch bestellte Spannungen oder Stellwege sind ausgeschlossen. Durch die permanete Kontrolle des Antriebssystems erhöht sich die Betriebssicherheit der Anlage. Kosten aufgrund falscher Antriebsbewegungen werden effektiv vermieden.

Die Baureihen „Flexor“ und „Tensor“ werden in den Baugrößen „S“ (bis 20 Nm), „M“ (bis 60 Nm) und „L“ (bis 250 Nm) gebaut. Eine Baugröße „XL“ (bis 500 Nm) rundet bis Ende 2015 das Programm nach oben ab.

Mit Markteinführung der Baugrößen „S“ und „M“ im September 2014 werden diese auch eingehaust im druckfest gekapselten Gehäuse zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 1 und 2 lieferbar sein. Die Besonderheit hierbei ist, das auch die explosionsgeschützte Ausführung mit Regler- und Bus-karten im Ex-Gehäuse verfügbar sein wird.

„Flexor“ und „Tensor“ werden auch als Antriebskopf des neuen ARIS Klappenversteller „Linearis“ eingesetzt, sodass ebenfalls ab September ein Klappenversteller verfügbar sein wird, der die Vorteile dieser Baureihen bietet.

Lagerhaltung, Regelgenauigkeit, Ausfallsicherheit, Inbetriebnahmezeiten und Kosten sind in allen Industriebereichen ein Thema, somit bietet der Schritt vom elektromechanischen Stellantrieb zum elektronisch geregelten Stellantrieb branchenunabhängig eine Vielzahl von Benefits.

Dies sind starke Argumente für den Einsatz elektronisch geregelter Stellantriebe, die den Stellenwert dieser neuen Antriebsgeneration bereits kurzfristig steigern. Ein starker Fokus auf bessere Energieeffizienz, wachsenden Automatisierungsgrad und Kommunikationsfähigkeit zur Vernetzung werden weitere Wachstumsfaktoren sein.

Veröffentlicht in:

  • elektro Automation 04/2017
  • ArmaturenWelt Dezember 2016
  • Automationspraxis April 2017
  • Fluid 03/2017
ARIS erweitert seine Kompetenzen dort, wo sie gebraucht werden. Mit unserer Erfahrung und unseren hochwertigen Produkten wie dem Tensor Stellantrieb möchten wir zukünftig auch den russischen Markt verstärkt bedienen. Mit neuem Ansprechpartner in Russland ist unser Vertrieb ab sofort samt fachkundiger Beratung von A bis Z vor Ort tätig. Wir schlagen Brücken mit Leidenschaft, die verbindet!

ARIS Stellantriebe – jetzt auch in Russland vertreten

ARIS erweitert seine Kompetenzen dort, wo sie gebraucht werden. Mit unserer Erfahrung und unseren hochwertigen Produkten wie dem Tensor Stellantrieb möchten wir zukünftig auch den russischen Markt verstärkt bedienen. Mit neuem Ansprechpartner in Russland ist unser Vertrieb ab sofort samt fachkundiger Beratung von A bis Z vor Ort tätig. Wir schlagen Brücken mit Leidenschaft, die verbindet!

Tensor — Drehantrieb der nächsten Generation!

Tensor – Drehantrieb der nächsten Generation!

Kennen Sie einen Stellantrieb, der ein Höchstmaß an Präzision erreicht, maximale Flexibilität bietet, allen Ansprüchen der Betriebssicherheit gerecht wird und dabei wirtschaftlich und langlebig ist?

Wir nehmen die Antwort vorweg: Tensor.

Neugierig geworden? Dann folgen Sie für detaillierte Informationen bitte dem Produktlink zum Tensor-Datenblatt. Außerdem stellen wir Ihnen die nächste Generation der Antriebstechnologie gerne ausführlich bei einem persönlichen Gespräch in Ihrem Hause oder auf unserem Messestand auf der “Valve World 2016“ vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Da bleiben keine Wünsche offen:

 

Da bleiben keine Wünsche offen

 

Den Tensor gibt es in drei verschiedenen Ausführungen mit unzähligen Modifikations-Möglichkeiten.

 

 

Tensor — Drehantrieb der nächsten Generation!

ARIS integriert Fail-safe-Modul bei Gleichstromantrieben der Baureihe Nano+

Da in komplexen Anlagen das Anfahren einer Sicherheitsposition bei Energieausfall immer wichtiger wird, bietet die ARIS Stellantriebe GmbH ab der Messe DIAM 2016 auch für klassische Stellantriebe der Baureihe Nano-DC eine Fail-safe-Ausführung an. Um eine schnelle Regeneration nach Auslösung der Sicherheitsfunktion zu gewährleisten, wurde eine Akku-Lösung von Anfang an ausgeschlossen. Weiterlesen

Neue Bediensoftware für den vollelektronischen ARIS Stellantrieb Tensor

Die Antriebsserie Tensor bietet bereits in der Grundausstattung, aufgrund ihrer internen vollelektronischen Regelung und Überwachung, eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten und auswertbaren Daten. Die Einstellung erfolgt über die serienmäßige On-Board-Bedienung. Weiterlesen